FORMCYCLE Blog

Smart Country Convention - 3 Tage Input zur Digitalisierung der Verwaltung

Die Smart Country Convention zählte bereits direkt nach ihrem Auftakt letztes Jahr zu den wichtigsten Veranstaltungen im Bereich Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung. So hatten sich auch dieses Jahr über 10.000 Besucher angekündigt, um gemeinsam zu diskutieren, Projekte vorzustellen und ins Gespräch zu kommen.
Auch wir haben es uns daher dieses Jahr wieder nicht nehmen lassen, den Weg in die Hauptstadt anzutreten. Ähnlich wie letztes Jahr gab es eine Ausstellungsplattform für Firmen, Institute und Ministerien, dieses Jahr um eine weitere Fläche im Untergeschoss erweitert. Auf 4 großen Bühnen gab es 3 Tage lang ein buntes Programm. Das Partnerland Litauen eröffnete auf der Hauptbühne und berichtete im Laufe der Tage immer wieder mit verschiedenen Themenschwerpunkten von der digitalen Verwaltung im eigenen Lamd. Auch das BMI (Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat), als Hauptsteuerungszentrale, sowie der IT Planungsrat gestalteten verschiedene Diskussionsrunden und Panels. Insgesamt wurde in den Vorträgen viel berichtet von dem, was allen schon längst bekannt ist.

Die Bürger wünschen sich ein besseres und breiteres Angebot an Online-Dienstleistungen. Deutschland liegt im Europa-Ranking bei eGovernment-Themen weit zurück. Das möchte man natürlich ändern. Die Verwaltungen müssten agiler arbeiten und generell schneller werden.
Eines der Hauptthemen in diesem Jahr war auch wieder das OZG (Onlinezugangsgesetz) und der aktuelle Stand zur Umsetzung. Dazu wurde nun auch die offizielle Website www.onlinezugangsgesetz.de live geschaltet. Der Bund bastelt gerade in 30 Digitallaboren an Prototypen zu verschiedenen Themen. Die Fitko soll ab 2020 als Klammer um alle Bundesländer fungieren, Wissen zusammenbringen und sieht bei sich die Aufgabe der 3 „K“: Kommunikation, Kontinuität und Kompetenz. Wie viel sich aber aus den ganzen Arbeiten auf Bundes- und Landesebene auf andere Behörden z.B. auch bei Kommunen übertragen lässt, bleibt unklar. Natürlich sollen alle Pilotprojekte dokumentiert und ausgewertet werden, aber direkt nachnutzbar scheint aktuell keins davon. Außerdem fehlen uns konkrete Ideen zur Unterstützung der 11.000 Kommunen, die alle bei der Digitalisierung mitziehen müssen. Das wird personell, finanziell und organisatorisch eine wahre Mammutaufgabe.
Weitere Themenschwerpunkte waren der Personalmangel und die Anwerbung von Nachwuchskräften, Smart Mobility und Smart City. Dabei gab es stets nicht nur klassische Vortragsformate, sondern auch Workshops zum Mitmachen und Weiterbildungskurse.
Insgesamt war die #SCCon 2019 wieder eine gelungene Veranstaltung und ein Zusammentreffen aller wichtigen Akteure im Bereich Digitalisierung des öffentlichen Sektors. Wo letztes Jahr noch viele überfordert mit dem Thema OZG schienen, scheint inzwischen mit Digitallaboren und Projektgruppen der Stein im Rollen zu sein. Wir bleiben also optimistisch und gespannt auf das kommende Jahr und freuen uns schon auf den Kongress im November 2020.

FORMCYCLE Formulartag Nürnberg - in Bayern bewegt sich was!

Am 18. September haben wir zu einer Infoveranstaltung nach Nürnberg eingeladen. Nach dem Start unseres Pilotprojekts, gemeinsam mit dem bayerischen Landkreistag und dem bayerischen Staatsministerium für Digitales, gab es viel Interesse aus ganz Bayern und darüber hinaus. Das Thema Digitalisierung wird bei den Behörden aktiv angegangen.

Schließlich will der Freistaat Bayern schon Ende 2020 – und damit ein Jahr eher als gesetzlich vorgeschrieben – die Vorgaben des Onlinezugangsgesetzes (OZG) umgesetzt haben. Ein hochgestecktes Ziel, was viel Bewegung in den Verwaltungsapparat gebracht hat – so auch in den Digitallaboren des Bundes und der Länder. Im Digitallabor in Bayern wurden in einem Pilotprojekt sieben Landkreise aus allen Bezirken Bayerns mit der Software FORMCYCLE, dem digitalen Werkzeugkasten, ausgestattet. Nach der Schulung der Mitarbeiter der Landratsämter durch uns, hat jeder Landkreis drei Dienstleistungen für den Bürger in Form eines Onlineformulars umgesetzt. Diese Formulare stehen jetzt im BayernPortal zur Verfügung. Außerdem können die Formulare zwischen den FORMCYCLE-Servern ausgetauscht werden. Damit stehen jedem Landratsamt jetzt schon 21 fertige Formulare zur Verfügung. Nach der öffentlichen Präsentation der Projektergebnisse, bei einer Pressekonferenz der bayerischen Digitalministerin Judith Gerlach am 22. Juli in Aschaffenburg, erreichten uns viele Rückfragen zum digitalen Werkzeugkasten.

Um das Projekt ausführlicher vorzustellen und alle Fragen beantworten zu können, veranstalteten wir diese Woche eine Infoveranstaltung. Über 50 Gäste aus allen Regionen Bayerns kamen in die Meistersingerhalle nach Nürnberg. Am Vormittag lag der Fokus auf der Vorstellung des Projekts und unserer Formularmanagement-Software FORMCYCLE. Schon hier konnten wir anhand einer Vielzahl an Rückfragen feststellen – das Interesse an der Digitalisierung der Formularvorgänge ist sehr hoch.

Am Nachmittag ging es tiefer in die Funktionalitäten von FORMCYCLE im Behördenumfeld. Themen wie: Einbindung der Basisdienste des Freistaats, FIM-Import, PDF Druck, Anlegen von Genehmigungsworkflows und Designanpassungen, haben wir live demonstriert.

Das Landratsamt Bayreuth nutzt seit vielen Jahren FORMCYCLE für eine Vielzahl von Dienstleistungen für Bürger und auch für interne Antragsprozesse. Herr Thiem aus Bayreuth veranschaulichte das Thema digitalen Formularprozess und Verarbeitung am Beispiel: „Anzeige eines Fremdparkers“, inklusive der Dateiablage in der eAkte komXwork. Im Anschluß kam das Landratsamt Aschaffenburg zu Wort. Als einer der Pilot-Landkreise stellten sie das von ihnen umgesetzte Formular „Antrag auf eine Gesundheitsbelehrung“ vor und beantworteten die neugierigen Nachfragen zu Ihren Erfahrungen mit der Software.

Es war ein toller Tag, an dem nicht nur wir mit Kunden und Gästen ins Gespräch kommen konnten, sondern auch die Behörden untereinander wichtige Erfahrungswerte austauschen konnten.

Weiterführende Links zu dem Thema:

> "Digitaler Werkzeugkasten" FORMCYCLE

> Infos zum Förderprogramm des Freistaates Bayern

FORMCYCLE als Alternative für Microsoft InfoPath

Microsoft hat die Weiterentwicklung ihrer Software InfoPath eingestellt. Mit der Version 2013 ist Schluss. Die Nachfrage nach Prozessautomatisierung und digitaler Datenerfassung ist jedoch, nach wie vor, hoch. Informieren Sie sich deshalb über einen Wechsel zu FORMCYCLE und erfahren Sie, wie die digitale Transformation in Ihrem Unternehmen problemlos gelingt.

FORMCYCLE ist eine moderne Formular- und Prozessmanagement Software, die das Bedürfnis nach Datenerfassung und Prozessautomatisierung in nur einer Onlineanwendung vereint. Dank der anwenderfreundlichen Benutzeroberfläche erstellen Sie im Handumdrehen Online-Formulare für Ihre Webseite – ganz ohne Vorkenntnisse in der IT-Programmierung. Die Formulare lassen sich in wenigen Schritten in bereits bestehende Systemumgebungen (z.B. Portale, MS SharePoint, Webseite ...) integrieren. Dabei spielt es keine Rolle auf welchem Endgerät die Formulare geöffnet werden. Dank der responsiven Darstellung werden die Formulare auf jedem Endgerät optimal dargestellt. Die erfassten Daten werden anschließend über eine Workflow-Engine weiterverarbeitet bzw. an eine Standardschnittstelle übergeben. Hier existieren bereits zahlreiche vordefinierte Aktionen, wie z.B. die Generierung von PDF- oder MS-Word Dokumente, das Versenden von E-Mails über Standardschnittstellen oder die Übergabe an Systeme wie DMS, CRM, DB oder Webservice-Schnittstellen.

Übrigens kann die FORMCYCLE auch andere Datenquellen in die Verarbeitung einbinden! In Frage kommen bspw. Excel-Tabellen, XML, LDAP, SQL (Datenbankabfragen) u.a... Zusätzlich wird ein Postfach bereitgestellt, indem alle Vorgänge übersichtlich dargestellt werden. Sie haben außerdem die Möglichkeit, eigene Postfachansichten zu erstellen. Die Summe aller Funktionalitäten, die einfache Handhabung und die vielfältigen Integrationsmöglichkeiten, machen die Verwendung von FORMCYCLE zu einer gelungenen Alternative zu Microsoft InfoPath.

Finden Sie die wichtigsten Funktionen jetzt im Überblick:

Formular-Designer

  • Intuitiv zu bedienen
  • Nutzung von Formularvorlagen und Templates
  • Einbindung von Datenquellen (Excel, DB, LDAP, Webservice ...) zur Vorbefüllung
  • Konfigurierbare Bedingungen (Pflichtfeld, Ein- und Ausblenden von Elementen, Datentypen wie z.B. PLZ, E-Mail ...)
  • Widgets (Elemente mit erweitertem Funktionsumfang, wie z.B. Captcha, Charts ...)
  • Erstellung mehrsprachiger Formulare
  • browserbasiert

Workflow

  • Beliebige Status zum Erstellen von Genehmigungsworkflows
  • Vordefinierte Aktionen (z.B. Generierung von PDF, MS Word, XML, Text, Senden von E-Mails, Schreiben in Datenbanken bzw. Standardschnittstellen)
  • Zeitgesteuerte und bedingte Abarbeitung

Postfach

  • Übersichtliche Darstellung aller Vorgänge in Postfächern
  • Erstellung eigener Postfachansichten
  • Export von Datensätzen als Excel oder XML

Allgemein

  • Einfache Integration in bestehende Umgebungen (z.B. Sharepoint, Websites, Portale ...) Anbindung an weiterverarbeitende Systeme wie z.B. DMS, ERP, Payment, Webservices ...
  • Integration in Active Directory Umgebung (SingleSignOn)
  • Double-Opt-In

Wie gefällt Ihnen der Gedanke, dass Ihre täglich genutzten Formulare nicht mehr mit Word, Excel oder PDF, sondern komplett digital, ganz ohne Medienbrüche, von Ihnen und Ihren Kunden verwendet werden können? Super? Uns auch! Deshalb haben wir unsere hochfunktionale Formularmanagement-Software auf den Markt gebracht und entwickeln diese ständig für Sie und Ihre Digitalisierung weiter. Es versteht sich von selbst, dass wir alle Anforderungen des OZG erfüllen. Testen Sie jetzt die einzigartige Formularmanagement-Software kostenfrei in der FORM.CLOUD oder in Ihrer Systemumgebung und gehen Sie die Digitalisierung Ihres Unternehmens noch heute an! Wir beraten Sie gerne ausführlich zu weiteren Fragen, den Preisen und einem schnellen Wechsel von Microsoft InfoPath zu FORMCYCLE.

Pilotprojekt "Digitaler Werkzeugkasten" Bayern offiziell vorgestellt

Seit Mai arbeiten wir mit 7 Bayerischen Pilotlandkreisen an der medienbruchfreien Digitalisierung Ihrer Formularvorgänge. Heute wurde das Projekt im Landkreis Aschaffenburg von Digitalministerin Judith Gerlach offiziell vorgestellt.

Entstanden sind bisher 21 Formulare unter anderem aus den Bereichen Gaststätten-, Jagd- und Fischereiwesen, welche landkreisübergreifend in einem Formularpool für alle Landkreise zur Verfügung stehen. Weitere Formulare sind aktuell in der Umsetzung, um bis 2020 eine möglichst flächendeckende mediebruchfreie digitale Antragstellung und Verarbeitung zu ermöglichen.

"Digitalisierung muss die schnelle, direkte Brücke zwischen Bürgern, Unternehmen und auf der anderen Seite dem Staat sein. Nicht die Bürger sollen laufen, sondern die Daten." Judith Gerlach (CSU), bayerische Digitalministerin

In der Pressemeldung des Bayerischen Staatsministerium für Digitales finden Sie weitere Information zum Projekt.

Foto: XIMA

Bayerische Innovationstage in Landshut - mit FORMCYCLE Expertise

Am 24. und 25.06. waren wir bei den bayerischen Innovationstagen zu Gast. Zahlreiche Landkreise haben sich vor Allem zum Thema Digitale Verwaltung und zu weiteren Themen rund um Schlagworte wie OZG, FIM, Elster Authentifizierung oder 5G informiert. Gemeinsam mit dem Landkreis Aschaffenburg haben wir ein Projekt zum "Digitalen Werkzeugkasten" der Bayerischen Landkreise vorgestellt.

Ein Lieblingszitat von einem geschätzten Kollegen zum Thema Aufbruch zur Digitalisierung: "Den größten Stau haben wir nicht auf den Straßen, sondern in unseren Köpfen." (Franz Reinhard Habbel, ehem. Pressesprecher DStGB)